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»… to convert a place into a state of mind …«

(Gordon Matta-Clark)

 

Federkiel baut auf der gleichnamigen, von Tina und Karsten Schmitz 2000 in Berlin gegründeten Stiftung auf. Zweck dieser Stiftung war es, allen künstlerischen und kulturellen Ausdrucksformen Gehör zu verschaffen, die sich aus zeitgenössischen Umständen ergeben. Heute engagiert sich Federkiel in und zwischen den Bereichen Kunst/Kultur, Bildung, Ökologie und Genuss.

 

Federkiel stiftet Raum für Projekte und für die Entwicklung von Möglichem. Alle Aktivitäten werden dabei bevorzugt in Kooperation mit Partnern realisiert. Ein aktives Mitgestalten innovativer künstlerischer Prozesse und das Vorantreiben kreativer Dynamiken in urbanen wie auch ländlichen Räumen stehen im Fokus.

Künstler sind für Federkiel die wichtigsten Partner. Sie waren es auch, die Anfang der Nullerjahre Tina und Karsten Schmitz auf das kreative Biotop der Leipziger Baumwollspinnerei aufmerksam machten. Bis 2014 fand Federkiel eben dort sein Hauptbetätigungsfeld. Gemeinsam mit der Baumwollspinnereiverwaltungsgesellschaft mbH engagierte sich Karsten Schmitz für die inhaltliche Konzeption und nachhaltige Neubelebung des denkmalgeschützten Industrieareals. So initiierte Federkiel das Symposium ›Wie Architektur sozial denken kann‹, in dessen Rahmen die für die Spinnerei bis heute tragende Idee einer von den Nutzern des Geländes, also besonders den Künstlern, geprägte Entwicklung entstand. Als eine unmittelbare Folge dieser Grundstrategie gründete Karsten Schmitz gemeinsam mit dem Weimarer Kurator Frank Motz den Kunstraum HALLE 14, ein bis heute vitales Experimentierfeld und Labor für zeitgenössische Kunst im Zentrum der Spinnerei. Die dort gezeigten Ausstellungen und initiierten Diskurse fördern bis heute die Internationalisierung der Spinnerei. Schon 2005 wurden die Aktivitäten der HALLE 14 durch das in seiner Art einzigartige, ortsspezifische Kunstvermittlungsprogramm ›Kreative Spinner‹ ergänzt.

Von Oktober 2012 bis Juli 2013 engagierte sich Federkiel erneut in der Stadt ihrer Gründung, in Berlin. Dort wurde in Kooperation mit der ›ANH-Hausbesitz‹ der temporäre Kunstraum F40 eröffnet, der in jeweils dreimonatigen Einzelausstellungen drei künstlerische Positionen der Sammlung Federkiel präsentierte.

Im Sommer 2014 realisierte Federkiel auf dem sogenannten Kreativquartier an der Dachauer Straße in München das mehrdimensionale Projekt UNDER (DE)CONSTRUCTION. Regionale, nationale und internationale Akteure legten in künstlerischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Interventionen eine breite, nationale und internationale Aufmerksamkeit auf das Quartier und seine Potenziale sowie auf die optionale Perspektive einer nutzergeleiteten Entwicklung.

 

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