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Abb. 2: Ansicht im Innenhof des Luitpoldblocks, © Leonie Felle | Abb. 3: Ansicht auf dem Kreativquartier München, © Boris Maximowitz
›MUT‹, ein Skulpturenprojekt von Boris Maximowitz
Kunst
ab Juni 2017
Luitpoldblock München, Innenhof

Boris Maximowitz | Künstler

Ansicht im Innenhof des Luitpoldblocks, © Leonie Felle

Die zwei Meter hohen Leuchtbuchstaben wurden Ende 2016 kurz vor Abriss des Gebäudes demontiert. Im Frühjahr waren die Buchstaben – jetzt ineinander ›geschachtelt‹ – vor der Münchner Galerie ›Nir Altman‹ zu sehen, seit Juni 2017 im Innenhof des Luitpoldblocks und danach dann wieder auf dem Kreativquartier.

***

Ursprünglich auf dem Kreativquartier München, etwas abgelegen vom restlichen Ausstellungsareal befand sich auf dem Dach eines Gebäudes, das 2017 abgerissen wurde, die Lichtinstallation von Boris Maximowitz – in einer privilegierten Position: Schon von der Dachauer Straße aus sichtbar. In vollem Glanze erhob sich hier das Wort MUT und proklamierte eine Prämisse, die nicht nur die Initiativen dieses jungen Künstlers auszeichnet sondern auch im Geist derer zu finden ist, die das Kreativquartier ausmachen.

Maximowitz verwies mit seiner Installation auf den Mut der ansässigen Akteure des Kreativquartiers. Den Mut, aus dem offiziellen und institutionalisierten Zirkel herauszutreten. Den Mut, Raum für Kreativität einzufordern. Den Mut, Projekte künstlerischer Qualität und sozialen Charakters anzuregen. Den Mut, schließlich, Träume wahr werden zu lassen. In Mitten des Areals, das von Wechsel und Rekonstruktion geprägt ist, erinnert uns der Künstler an die Notwendigkeit Mut zu zeigen. Mutig zu sein. Mut, als Antriebskraft sich der aktuellen Situation zu stellen, sie kritisch zu analysieren und neue Aktionsformate anzuregen.

Boris Maximowitz
*1985, Weißenburg
lebt und arbeitet in München

Boris Maximowitz nimmt Eingriffe in den öffentlichen aber auch den Ausstellungsraum vor, um die Reaktionen der Leute zu erforschen. Seine temporären Konstruktionen, oft bestehend aus leeren Kisten, Holz, Müll und allerlei auf den Straßen gefundenen Objekten, entstehen schnell, impulsiv und geradezu natürlich. Der Künstler dekonstruiert und transformiert die ursprüngliche Bedeutung der Objekte indem er sie mit einfachen Hilfsmitteln und Materialien zusammenbindet, verklebt, kombiniert und aufstapelt So zwingt er uns Raum und Realität neu zu überdenken.

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